Ein neues Zuhause für den Brackenheimer Pflegeservice d’hoim

Zum 11-jährigen Bestehen konnten die neuen Räumlichkeiten bezogen werden


Elf Jahre Pflegeservice „d’hoim“. Getreu den Worten des in diesem Jahr heilig gesprochenen Papstes JohannesXXIII: „Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten, sondern um einen Garten zu pflegen“, hat die Inhaberin Katica Schilling aus demBrackenheimer Pflegedienst in einer starken Dekade einen festen und inzwischen
unverzichtbaren Bestandteil des regionalen Gemeinwesens geformt.
„Der demographische Wandel innerhalb unserer Gesellschaft fordert
von uns ständig, sowohl qualitativ als auch quantitativ, immer auf der Höhe des aktuellen Geschehens zu bleiben“, so Katica Schilling. Aus diesem Grund hat man bei „d’hoim“ jetzt mutig den nächsten, konsequenten Schritt gewagt und mit dem Um- und Ausbau
des ehemaligen Hofmann’schen Areals in der Feuerseestraße 4 die Voraussetzungen für eine optimale Organisation und auch für ein weiteres Wachstum gelegt.
Statt wie bisher 74 qm stehen den Pflegekräften von „d’hoim“ nun fast 160 qm für ihre vielfältigen Tätigkeiten zur Verfügung. „Dies erlaubt uns, unsere bestehenden Strukturen weiter zu verbessern und auch den ständig steigenden Anforderungen und der zunehmenden Vielfalt derselben gerecht zu werden.“ Das neue Leitungsteam von „d’hoim“, das neben Katica Schilling 3 weitere
Führungspositionen vorsieht, besteht aus Diana Kretschmer, die für die Pflegedienstleitung verantwortlich zeichnet, Carola Matthies als stellvertretende Pflegedienstleitung und Nadine Wittich, die als Praxisanleiterin für die Aus- und Weiterbildung von Auszubildenden, neuen Mitarbeitern sowie den Stammkräften zuständig
ist. Erfreulich, dass sich zu den drei bereits in der Ausbildung befindlichen Nachwuchskräften in diesem Jahr wieder zwei neue hinzugesellt haben. „Gerade die Ausbildung junger Menschen in einem so wichtigen und verantwortungsvollen Umfeld liegt uns
besonders am Herzen und ist ein elementarer Bestandteil unseres Erfolgs“, erklärt Nadine Wittich. Ein zentrales Thema der Pflege der Zukunft hat man bei „d’hoim“ ebenfalls schon seitlanger Zeit fest im Blick: den ganzheitlichen Ansatz zur Komplettversorgung der Klienten, genannt „Case Management“. „Beim Case Management geht es darum, als Mittler und Organisator zwischen allen am Versorgungsprozess beteiligten Disziplinen zu fungieren“,
erklärt Katica Schilling. „Es werden alle für den Klienten notwendigen
Leistungen, basierend auf einer individuellen Bedarfserhebung,
geplant, implementiert, koordiniert, überwacht und bewertet, dafür sind wir der zentrale Ansprechpartner für unsere Klienten. Wir gestalten das häusliche Umfeld, sorgen für die Beschaffung
der notwendigen Hilfsmittel wie z. B. Gehhilfen, Krankenbetten,
Toilettenausstattung etc., stellen die notwendigen Anträge auf Kostenübernahme bei den Krankenkassen, stellen die Versorgung mit Medikamenten sicher und übernehmen natürlich die komplette häusliche Pflege. Und um der zunehmenden kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft Rechnung zu tragen, achten wir auch darauf, Mitarbeiter aus den verschiedensten Kulturkreisen zu beschäftigen, die neben Deutsch und Schwäbisch mit Sprachen wie Türkisch,
Rumänisch, Serbokroatisch, Russisch, Polnisch oder Italienisch
auch auf die besonderen Gebräuche und Gepflogenheiten unserer Klienten eingehen können. Damit schließt sich der Kreis unseres ganzheitlichen Ansatzes für Körper, Geist, Seele und Sozialem.“


Quelle: Zaber Bote September 2014

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