Wenn pflegende Angehörige verreisen - »D’hoim« ist es am schönsten

Wenn pflegende Angehörige verreisen, kann Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.
Die großen Ferien stehen vor der Tür, es sind nur noch wenige Tage bis zum Aufbruch ans Meer, in die Berge oder wo auch immer die Reise hinführt: Es ist Urlaubszeit! Aber so schön das Verreisen auch ist – noch schöner ist das Zurückkehren. Denn: Daheim, da ist es halt doch einfach am schönsten! Katica Schilling, Inhaberin des Pflegedienstes „d’hoim“, weiß, dass das nicht nur für die Urlaubszeit gilt: Insbesondere für ältere oder pflegebedürftige Menschen ist das eigene Zuhause ein Ort, an dem sie sich bedingungslos wohlfühlen können. Dass es „d’hoim“ am besten ist, wissen auch Angehörige, wenn sie sich dafür entscheiden, einen Menschen zuhause zu pflegen. Aber wie ist es in der Urlaubszeit? Kann man als pflegender Angehöriger überhaupt guten Gewissens verreisen? Und wer kümmert sich in dieser Zeit um den Pflegebedürftigen?
Die Pflege eines geliebten Menschen erfordert viel Kraft, gerade weil die emotionale Bindung oft sehr stark ist. Auch pflegende Angehörige haben daher ein Recht auf Erholung und sogar einen gesetzlichen Anspruch darauf: Die sogenannte „Verhinderungspflege“ kann von allen Pflegebedürftigen
beansprucht werden, die eine Pflegestufe vorweisen können. „Für Angehörige
ist es wichtig, dass sie sich regelmäßig Erholung gönnen und dadurch wieder
neue Kraft schöpfen“, so Katica Schiling. Stunden- oder tageweise kann diese Verhinderungspflege durchgeführt werden, je nachdem, wie die Hilfe benötigt wird. „Die Angehörigen können sich fest darauf verlassen, dass der Pflegebedürftige auch in ihrer Abwesenheit bestens versorgt wird – nicht nur fachlich und medizinisch, sondern auch auf menschlicher Ebene.“Informationen zur Verhinderungspflege erhalten Interessierte bei Katica Schilling, und auch die jeweiligen Kranken- oder Pflegekassen geben Auskunft. Für die bevorstehenden Urlaubsmonate wünscht das ganze Team von „d’hoim“ eine erholsame und angenehme Zeit, ganz egal, ob es in die Ferne geht oder ob man „d’hoim“ bleibt – dort, wo es, ausgedrückt mit den Worten der alteingesessenen Brackenheimer Bürgerin Ruth Haft, „doch immer am besten ist".

Quelle: Zaber Bote, Juli 2012

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