Informieren lohnt sich! Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

Ab dem 1. Januar 2013 tritt das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) in Kraft. Doch was ändert sich eigentlich mit diesem neuen Gesetz? „In erster Linie stärkt das Gesetz die Pflegebedürftigen und deren Angehörige. Speziell im Bereich der häuslichen Pflege gibt es viele positive Veränderungen“, erklärt Katica Schilling, Inhaberin des Brackenheimer Pflegeservice „d’hoim“.
Eine dieser Neuerungen ist beispielsweise die Einführung von Zeitkontingenten: Während vorher die Leistungen des ambulanten Dienstes aus vordefinierten Paketen zusammengestellt wurden, erhalten die Klienten nun die Möglichkeit, bestimmte Zeitrahmen zu vereinbaren, innerhalb derer sie die Pflegeleistungen variabel festlegen können. „Das schafft nicht nur mehr Transparenz, sondern auch eine flexible und noch individuellere
Abstimmung der Versorgung auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen“, betont Katica Schilling.
Ebenfalls neu ist die offizielle Anerkennung der „Pflegestufe 0“: Personen, die in ihrer Alltagskompetenz „erheblich eingeschränkt“ sind, jedoch nicht in eine Pflegestufe eingestuft werden, werden von nun besser vom Gesetzgeber berücksichtigt. Das PNG ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Situation von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen und damit auch eine notwendige Reaktion auf den demographischen Wandel unserer Gesellschaft. Gleichzeitig stärkt es die Arbeit der ambulanten Pflegedienste

und damit die Möglichkeit, auch im Alter nicht auf das eigene Zuhause verzichten zu müssen. „Wer sich über das PNG, seine Möglichkeiten und Neuerungen informieren möchte, kann sich jederzeitan uns wenden“, so Katica Schilling: „Im Zuge des Case Managements können im persönlichen Gespräch die Angebote und Leistungen von „d’hoim“ perfekt auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt werden.“

Quelle: Zaber Bote, Dezember 2012

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